Energiestoffwechsel als wissenschaftliche Basis

Das Konzept von Scayan basiert auf dem aktuelle Stand der Forschung aus den Bereichen: Stoffwechselphysiologie, Neurobiologie und -psychologie, Ökotrophologie (Ernährungswissenschaft), Arbeitswissenschaft, Epi-Genetik, Prävention und Mikrobiom-Forschung sowie Gesundheitsförderung und Psychologie.

 

Genutzt werden die allem zugrundeliegenden Wirkprinzipien der biochemischen Prozesse und elementare Mechanismen des Energie-Stoffwechsels. 

 

Diese Prinzipen liegen unterhalb der individuellen Ausprägungen im Organismus: wie Stoffwechsel-Typen, Blutgruppen etc. 

 

Deshalb ist Scayan so wirkungsvoll.

168. Was bedeutet das?

Dr. rer. nat. Dieter Möller

Wissenschaftlicher Direktor Scayan;

Experte für Energiestoffwechsel 
und Biologe

 

„Alle Menschen haben gleich viel Zeit. 
168 Stunden pro Woche. Das gilt nicht für Energie. 
Sie variiert. Warum? Sie ist nicht einfach da, sondern 
sie wird unterschiedlich effektiv umgewandelt und 
bereit gestellt - auch in uns. 

 


Im Gegensatz zur Ressource Zeit, können wir 
unser Energielevel - also unsere Vitalkraft - 
aktiv beeinflussen. Durch die Optimierung 
des Energiestoffwechsels. Er liegt unterhalb 
der individuellen Ausprägung und funktioniert 
bei allen Menschen nach dem gleichen Mechanismus.
 Er generiert die Leistungsfähigkeit in uns. 



 

Und: er versorgt unser Gehirn – unseren Großverbraucher - 
konstant mit Energie. Das Gehirn ist unsere Steuerzentrale, 
wie der Chip im Rechner. Ohne Energie, keine Leistung.
 Bei uns noch krasser: ohne Energie - out of control.
 Das Triebzentrum übernimmt. Wir können nicht mehr
 bewusst steuern, was wir tun.“

 


Selbstbestimmt entwickeln

Das SCAYAN Modell basiert auf den Annahmen der Selbstbestimmungstheorie 

(Self-Determination Theory, abgekürzt SDT). Bei der Selbstbestimmungstheorie handelt es sich um eine sowohl prozess- als auch inhaltsorientierte Motivationstheorie. Sie wurde von Richard M. Ryan und Edward L. Deci an der Universität von Rochester, USA, entwickelt.

 

Von Bedeutung ist hier insbesondere der Autonomiegrad der Motivation, der beschreibt, wie weit die Ausübung des entsprechenden Verhaltens dem Bedürfnis nach Selbstregulation der eigenen Handlungen Rechnung trägt.

 

Im Ergebnis bedeutet dies, dass Menschen von außen vorgegebene Regelungen und Verhaltensempfehlung eher ablehnend gegenüberstehen. Erheblich erfolgreicher sind Systeme, die ein Bewusstsein für bestimmte Bereiche schaffen und die Menschen selbstbestimmt neue Verhaltensweisen entwickeln.

Daneben bedient sich das Modell außerdem einiger Aspekte aus der Verhaltensökonomie, die auch unter dem Begriff „Nudging“ bekannt geworden sind.

 

Die Theorie wurde maßgeblich durch den Wirtschaftswissenschaftler Richard Thaler im Feld der Verhaltensökonomik (behavioral economics) entwickelt. Für seine Arbeiten erhielt der Wissenschaftler im Jahr 2017 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften.

 

Die Methode beeinflusst das Verhalten von Menschen auf vorhersagbare Weise, ohne dabei auf Verbote und Gebote zurückgreifen oder ökonomische Anreize verändern zu müssen. 

 

Das „Nudging“ (wörtlich: ‚Anstupsen’) findet durch die Veränderung der Verhältnisse innerhalb des Unternehmens Eingang in das Scayan Modell. Die Mitarbeiter werden auf diese Art und Weise regelmäßig im Rahmen des täglichen Erlebens an ihre selbstbestimmte Verhaltensänderung erinnert.

 

Beispielsweise isst ein Mitarbeiter pro Jahr bis zu 200 mal im Betriebsrestaurant - das ist hochrelevant für die Leistungsfähigkeit und den Gesundheitsstatus!

Prof. Dr. phil. Dr. habil. med. Niko Kohls

hat über 20 Jahre Erfahrung 
im Bereich der neurobiologischen
und gesundheitspsychologischen 
Fragestellungen. 

 

„Die Emergenz der Bausteine macht Scayan 
zu einem strategischen Instrument der 
Unternehmensführung. 



 

Im Besonderen, weil es im Paradigmenwandel 
von „New Work“ vor allem darum geht, 
dass Menschen in den Unternehmen
stärker in die Selbst-Verantwortung kommen
und sich als handlungswirksam erleben.



 

Die beiden bestens erforschten 
motivations-psychologischen Konzepte 
„SDT“ und „Nudging“, der multimodale Dreiklang 
aus Ernährung, Bewegung, Entspannung - 
der als Gold-Standard gilt – und die unternehmerische 
Sozialverantwortung. 



 

Das findet meines Wissens nach mit Scayan 
erstmalig systematisch und skalierbar Anwendung 
im Markt der Gesundheitsförderung.“

 


Durch Scayan wird ein bestehendes Problem neu definiert.

 Das bestehende Problem ist: 

Fehltage reduzieren durch das Verhindern von Krankheit (Prävention), durch Work-Life-Balance und Betriebliches Gesundheits-Management (BGM). Prinzip: Den Menschen Vorgaben geben, wie das am besten geht.

 

Die neue Definition durch Scayan ist: 

Es geht um das Fördern von Gesundheit (Promotion), nicht das Verhindern von Krankheit. 

Konkret: Die Vitalkraft der Menschen fördern, steigern und messen. Ihnen dafür zur Orientierung im Informations-Dschungel einen Kompass zu den elementaren Einflussfaktoren geben, um entspannt leistungsfähig zu sein. Das Ganze ohne die üblichen Vorgaben und Regeln („Tu das nicht.“ „Das darf ich nicht mehr.“) Sondern mit einer Kombination aus einem selbstbestimmten Weg für sich und die ganz persönliche Lebensführung zu gestalten. Strategie: von den Unternehmen als Ausgangpunkt in die Familien.