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Je stärker die Vorerkrankung, umso schwerer der COVID-19-Verlauf

Wie verbreitet sind Vorerkrankungen in Deutschland?

Alter und chronische Erkrankungen erhöhen das Risiko schwerer COVID-19-Verläufe: wie verbreitet sind Vorerkrankungen in Deutschland? Welche sind besonders risikobehaftet? Und wie kann man die Situation positiv beeinflussen? 

 

Eine aktuelle Publikation des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt die Verbreitung von Vorerkrankungen, die das Risiko eines schweren COVID-19-Verlaufs stark erhöhen. Laut Robert Koch – Institut (RKI) machen vor allem chronische Erkrankungen die größte Risikogruppe aus.

 

Besonders risikobehaftet sind Vorerkrankungen wie: 

• Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, wie z.B. Bluthochdruck 

• Erkrankungen der Lunge (z.B. Asthma, chronische Bronchitis) 

• Lebererkrankungen 

• Diabetes mellitus 

• Krebserkrankungen 

• Ein geschwächtes Immunsystem 

 

Laut des WIdO sind gerade diese Erkrankungen in Deutschland besonders weit verbreitet. Mehr als ein Viertel der Bevölkerung, konkret 26,4%, leidet an mindestens einer dieser Vorerkrankungen. Besonders heikel: schon ab einem Alter von 40 Jahren steigt das Risiko chronisch zu erkranken deutlich an. 

Gesamtgesellschaftliche Dimension 

Gerade in der aktuellen Phase der Lockerungen der Infektionsschutzmaßnahmen lenkt das Corona-Virus unsere Aufmerksamkeit auf diese große Problematik: für uns als Individuum aber auch in großer Dimension für das Gesundheitssystem und für die Produktivität der Volkswirtschaft. Die Risiken zu senken durch präventive Maßnahmen liegt auf der Hand. Das Vermeiden von COVID-19-Infektionen und/oder von schweren Verläufen ist ein wichtiges Ziel. Sinnvoll ist, diese Erkenntnisse über den reinen Corona Impact hinaus zu denken. 


In jeder Chance steckt eine Krise – oder andersherum? 

Neues Denken entsteht oft in Ausnahmesituationen. Die haben wir aktuell defacto. Der Fokus liegt derzeit stärker denn je auf der Gesundheit der Mitarbeitenden. Unternehmen erkennen: gerade durch Krisenzeiten, mit steigender Belastung, kommt man mit vereinten Kräften besser. Man kann sich auf seine Mitarbeitenden verlassen – und diese langfristig schützen – so sind die Mitarbeitenden aktiv und einfach besser da! 

Wie das am besten geht? 

Mit einem betrieblichen Gesundheitsmanagement, das wirkt. Und zwar messbar. Damit klar ist, wo man steht und wo und wie man seinen Gesundheitsstatus verbessern kann. Genau das macht Scayan: sozusagen ein Betriebssystem für ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM OS) - also eine Art „SAP für BGM“. Nur hybrid: digital & human.

Das Unternehmen schafft das Angebot und die Verhältnisse: damit jeder Mitarbeitende befähigt wird, sein Verhalten in Sachen Gesundheit, Vitalität und Widerstandskraft so weiter zu entwickeln, wie es in sein Leben passt. So profitieren die Mitarbeitenden wie das Unternehmen gleichermaßen. 

Das klingt interessant? – Dann lesen Sie im nächsten Blog, wie man durch einfache und alltagstaugliche Anpassungen im Lebensstil bis zu 9 gesunde Lebensjahre gewinnen kann. 

 

 

Quellen: 

Robert Koch - Institut (RKI) (2020). SARS-CoV-2 Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19). https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText4. Zugegriffen: 29.06.2020 

WIdO - Wissenschaftliches Institut der AOK (2020). Monitor: Vorerkrankungen mit erhöhtem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe. Verfügbar auf: https://www.wido.de/fileadmin/Dateien/Dokumente/News/wido_dat_correct_paper_covid-19_2020.pdf